Pause oder "Liebevolle Pause" - das ist hier die Frage!

 

Der Mensch arbeitet und macht auch Pausen. Meistens. Mehr oder weniger. 

 

Wie sehen typische Pausen im Alltag von uns Menschen eigentlich aus?

 

Der eine spielt Computerspiele, der nächste liest Zeitung, andere gehen zusammen Mittag essen oder shoppen.

Der eine arbeitet ohne Pause durch, der nächste geht spazieren und andere spielen Karten.

Der eine meditiert, der nächste geht zum Massagetermin und andere packen den Arzttermin in die (Mittags-)Pause. 

 

Ich würde sagen, so viele Menschen es gibt, so viele Pausen-Varianten gibt es auch.

 

Auch in meinem Lebensalltag  gibt es viele, viele verschiedene "Pausen-Arten". 

 

Die "Liebevolle Pause" ist mit ein zentrales Thema auf meiner Website. Heute möchte ich Dir erzählen, was die "Liebevolle Pause" für mich persönlich bedeutet. 

Pause oder "Liebevolle Pause" - das ist hier die Frage!

Jeder Mensch hat also seine eigene Art, seine Pausen zu gestalten. Die Wirkung derselben ist völlig unterschiedlich. Jeder hat andere Bedürfnisse.

 

Ich bin sehr empathisch und feinfühlig und da ist es ganz normal in meiner "Lieferausstattung" enthalten, dass ich mich zwar sehr auf andere Menschen "einschwingen" kann - aber dadurch manchmal auch zu viele Einzelheiten meinen Verstand befüllen - und wenn dann noch die übliche Menge "emotionale Sachen" mit reinschwappt, kann ich schnell mal eine Art "Overflow" bekommen und die roten Lichter in meinem inneren System beginnen zu blinken (so benennt es jedenfalls mein Mann für mich :-)).

 

Wenn ich viele Stunden hintereinander Gespräche mit Menschen habe und vielleicht dazu noch komplexe Sachen erkläre, kam es früher regelmäßig vor , dass ich dann abends nicht einschlafen konnte, weil alles, was ich tagsüber "aufgenommen" hatte, noch intensiv in mir herumschwirrte. Wo andere Menschen dann einfach abends in einen erschöpften Tiefschlaf fallen (ich beneide sie, wirklich!) - bleibe ich in so einem überfluteten Zustand wach und wacher und wälze mich herum. Genau so übrigens erlebt, als meine Freundin aus USA bei mir zu Besuch war und wir stundenlang auf Englisch geredet haben -einerseits toll und spannend und welche Freude, dass wir uns treffen konnten- andererseits konnte ich die ganze Nacht danach nicht schlafen - die Gespräche schwangen enorm in mir herum. 

 

Um gut abschalten und entspannen zu können, hilft mir also, achtsam mir selbst gegenüber zu sein und bereits tagsüber wertvolle Pausen einzubauen. Die können kleiner oder auch größer sein, solange es die Pausen mit "besonderer Qualität für mich" sind - meine "Liebevollen Pausen".

 

Die Grundlage meiner "Liebevollen Pause":

Für mich ist sehr hilfreich, meine fühlende Aufmerksamkeit auf meinen Körper zu richten, also meine Wahrnehmung und Aufmerksamkeit bewusst auf mich selbst zurückzulenken. Ich sorge vorher außerdem aktiv dafür, dass ich eine möglichst ruhige Umgebung habe und mich hinlegen kann. Wenn ich mich, warum auch immer, nicht hinlegen kann (oder will), gehe ich auch gerne im Grünen spazieren. Hinlegen ist für mich jedoch für "ein tiefes Einsinken in mich" die bessere Alternative.

 

Der weiche, bewusste Atem, den ich seit Jahren praktiziere, ist dazu ein weiterer wichtiger Punkt:  Weiches, absichtsloses Atmen.  Meinen Atem beobachten, den Atem fließen lassen und gleichzeitig alles, was an Gefühlen oder Emotionen oder Körperwahrnehmungen auftaucht: Da sein lassen, ohne es verändern zu wollen. Wahrnehmen. Beobachten. Fühlen.

 

Das ist - zusammengefasst - die Grundlage meiner "Liebevollen Pause":

  • Ruhige Umgebung (notfalls Ohrenstöpsel)
  • Hinlegen (alternativ: im Grünen spazieren gehen)
  • Weich atmen
  • die innere, fühlende Aufmerksamkeit auf meinen Körper richten
  • die innere, fühlende Aufmerksamkeit auf meine Emotionen und Gefühle richten
  • alles DA SEIN lassen und achtsam und liebevoll beobachten

Das mache ich "alleine" oder auch mit Hilfsmitteln, z.B. Aufnahmen für Atemerfahrungen und Körperwahrnehmung oder mit meinen "Liebevolle Pause"-Karten (s.unten), mal mit und mal ohne Musik.

Wo ist unerkannter Raum für Pausen und was brauche ich wann?

Ich habe irgendwann mehr und mehr geübt, mich im Alltag neugierig und liebevoll zu beobachten, und mich gefragt, "was tue ich denn so zwischendrin?". Welche Dinge und Tätigkeiten sind es, die gar nicht so wichtig sind und zu Gunsten einer Pause losgelassen werden könnten? Und wie gestalte ich meine Pausen bisher und wie geht es mir danach? Gibt es da Unterschiede? Was brauche ich - und was brauche ich wann?

Die Qualität meiner Liebevollen Pause

Mit einiger Zeit des Praktizierens und Übens habe ich gemerkt, dass meine "Liebevolle Pause" eine andere Qualität als "andere Pausen" für mich hat. 

 

Die Qualität meiner "Liebevollen Pause"

  • nährt mich
  • wirkt klärend
  • gibt mir Halt
  • hilft mir, in meiner Mitte zu bleiben (oder in sie zurückzusinken)
  • hilft mir, in Kontakt mit meinem Inneren zu bleiben (was für mich besonders wichtig ist, damit ich nicht "brummelig" werde :-)) 
  • ich komme besser in Kontakt mit meiner wahren Intuition, was mir hilft, wenn es darum geht, Entscheidungen zu treffen

Was meinst Du nun:  Wäre eine "Liebevolle Pause" auch für Dich schön? Vielleicht hast Du ja jetzt Lust bekommen, Dir auch eine "Liebevolle Pause" mit besonderer Qualität für Dich zu erschaffen?

 

Ich wünsche Dir viel Freude beim neugierigen Beobachten und Erforschen!

 

Herzlich, 

Elke Ulrike

 

 

Übrigens: Ich habe "Liebevolle Pause"-Karten gestaltet, von denen Du Dich begleiten lassen kannst . Mehr darüber findest Du auf meiner Website www.elke-ulrike-weigel.de unter "Angebote/Shop".

 

 

PS:

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