Die Leichtigkeit in kreatives Tun einladen

Sieh Dir dieses Foto mal genauer an!

Was hat es wohl mit meiner Regenbogenquelle zu tun?

 

Kennst Du das auch, dass Du etwas malen oder gestalten möchtest und innerlich ein Bild hast, wie es aussehen soll, wenn es fertig ist? Die Frage ist: Wenn das Ergebnis nur ähnlich oder auch völlig anders wird - wie geht es uns dann damit?

 

Vom inneren Bild zum materiellen Bild: Um meine Kreativität freier fließen zu lassen, gibt es ein paar Punkte, die in mir mehr Leichtigkeit entstehen lassen, wenn ich mich an sie erinnere.

 

In diesem Blogbeitrag erzähle ich Dir in Zeitlupe, wie mein Titelbild entstanden ist und was mir hilft, die Leichtigkeit dabei immer wieder neu einzuladen.

 

 

Ich habe nicht immer klare Bilder in mir, bevor ich etwas male oder gestalte. Und wenn sie doch einmal sehr klar sind, ist es fast immer so, dass das Ergebnis, das ich gestalte,  dann bestenfalls ähnlich oder doch völlig anders wird. Trotzdem bin ich mittlerweile sehr oft zufrieden und erfreut damit. Mit dem Gefühl: "JA, das ist es". Jedenfalls viel öfter, als noch vor einigen Jahren :-). 

 

Ein Bild als Platzhalter der Inspiration

Als es darum ging, für diese Website ein Titelfoto auszuwählen, hatte ich zunächst innerlich sehr schnell ein klares Bild, wie das aussehen sollte.

 

Allerdings ist es dieses Mal ein Bild gewesen, das ich schon öfter im Internet gesehen hatte. Hm. Ich ließ es also erst mal wirken.  Nun ist mir einerseits wichtig, dass ich auf meiner Website eigene Fotografien und Bilder verwende. Schließlich fotografiere ich selbst gerne - weshalb sollte ich dann anderes Bildmaterial verwenden?  Aber mir fiel auf, dass es auf sanfte Art immer wiederkehrte - bei mir ein deutlicher Hinweis aus meiner Mitte, dem ich folgen wollte.

 

Zum anderen habe ich  gelernt, dass das, was ich auch klar sehe, noch lange nicht 1:1 das ist, was mir von meinem Inneren übermittelt werden möchte. In diesen Fällen haben die inneren Bilder die Funktion eines Platzhalters oder Wegweisers. Wichtiger sind für mich immer die Fühl-Informationen, die dieser Platzhalter für mich transportiert. Ein Platzhalter der Inspiration noch dazu.

Fühlen vor Sehen

Wie bei einer Musik-CD, die ja meist relativ gleich aussieht : Runde Form und schillernd. Der Aufdruck kann mal netter oder farbiger sein. Viel wichtiger ist jedoch, welche Information (z.B. Musik) die CD trägt und wie sie auf mich wirkt!

 

Ich glaube also, mein Verstand interpretiert in diesen Platzhalter-Fällen die Fühl-Informationen, so gut er eben kann, in Bilder um. Ich selbst kann irgendwann später fühlend gegenchecken, ob das, was ich gemalt oder geschrieben oder gestaltet habe, diesem inneren Gefühl entspricht. Fühlen geht dann vor Sehen!

 

Einladungen für Leichtigkeit in mein kreatives Tun

Es hat schon einige Zeit gedauert, bis ich in der Lage war, diese Bilder los zu lassen! Habe ich doch in der Schule viele, viele Jahre gelernt, dass  ich genau abmalen oder nachzeichnen muss. Egal, ob nun innere oder äußere Bilder, ein Teil von mir versucht das manchmal immer noch.

 

Im Laufe der letzten Jahre habe ich spürbar mehr Freude und Leichtigkeit in meine kreatives Tun eingeladen, wenn ich ein paar tiefe, liebevolle Atemzüge nehme und mich an diese Punkte erinnere:

 

  • Innere Bilder sind Möglichkeiten  (kein Muss!)
  • Innere Bilder dürfen von mir wieder losgelassen werden (nicht daran festbeißen!)
  • Innere Bilder dienen mir als Datenträger für Fühl-Informationen 
  • Wenn es heute nicht klappt - probiere ich es ein andermal nochmal  oder mache etwas Neues
  • Wenn sich Anstrengung oder Druck oder eine Art Verbissenheit in mir aufbaut: Weiches Atmen / Pause machen/ ganz aufhören und/oder zu einem anderen Zeitpunkt wieder beginnen.
  • Und, ganz wichtig: Ich habe jetzt die totale Freiheit, mit meinem Bild in jedem Moment alles zu machen, was ich möchte

Experimente, Weicher Atem und Liebevolle Pausen

Als es darum ging, für diese meine neue Website ein Titelfoto auszuwählen, hatte ich innerlich also einen Platzhalter. 

 

Eine Zeit lang hatte ich erst mal keine Idee, wie ich daraus etwas machen sollte. Ich sah mir Bilder im Internet an, ich sah mir die Bilder an, die ich bisher verwendet hatte - und dann war es wieder Zeit damit zu atmen-  und eine Liebevolle Pause zu machen. Auch mal darüber zu schlafen. Da tauchte eine Idee auf -und ich machte ein Experiment: Ich nahm einen Topf aus der Küche, füllte Wasser hinein und ließ aus unserem Messbecher mir der einen Hand Wasser in den Topf plätschern - während ich mit der anderen Hand fotografierte.  An dem Tag war es übrigens kalt und schlechtes Wetter. Ich hatte gar keine Lust, draußen Wasserspiele dafür zu veranstalten und darum wurde nur ein Topf aus der Küche zum Hauptdarsteller. Von gefühlt 50 Bildern waren dann doch ein paar dabei, die mir sehr gut gefielen!

 

Learning by doing - wie im Leben eben auch

Nun war die Frage, wie bringe ich  Regenbogenfarben in das Bild? Ich habe ein Bildbearbeitungsprogramm und kenne mich noch längst nicht in allen Funktionen aus.  Auf jeden Fall erst mal wieder: Weich atmen und Liebevolle Pause machen! Und dann wieder mutig hineingehüpft ins Experimentieren und Ausprobieren. Ja, auch das hat einige Stunden in Anspruch genommen. Es ist alles "learning by doing" und ich konnte unermüdlich neue Erfahrungen sammeln. Wie im Leben eben auch.

 

Schließlich hatte ich ein Acrylbild, das ich gemalt hatte, über das Bild mit dem Topf legen können und das Ergebnis gefiel mir sehr gut!

Hier ist das Acrylbild:

Bis ich fühle: JA, das ist es!

Der Rest war dann eher technisches Feilen- Farbe etwas aufhellen, hier schärfen, den Bildausschnitt festlegen. Mein innerer Perfektionist darf sich da durchaus eine Zeit lang austoben. Ich mache zwischendurch immer wieder meinen Fühl-Test: Solange, bis ich fühle:  "JA, das ist es!"

 

Und auf diese Art ist dann dieses Foto für meine Website entstanden:

Ihr seht es im Banner meiner Website www.elke-ulrike-weigel.de, auf meiner Facebook-Seite, es ist Teil im Newsletter und wird auch das Banner in meinem künftigen Shop zieren.

 

Und so hat auf vielfache Weise mit meiner Regenbogenquelle zu tun:

 

  • Als Zierde und Verschönerung meiner Website mit dem Untertitel "Aus meiner Regenbogenquelle".
  • Weil Inspiration aus meiner inneren Regenbogenquelle:  Dieses Bild, ebenso wie auch alle meine Blogartikel und Angebote, trägt ebenso Fühl-Informationen mit sich, die von Seele zu Seele fließen.
  • Als meine Erfahrung einer kreativen Vewandlung: Ein Foto von einem "ollen Topf" hat sich mit den Regenbogenfarben in etwas zauberhaftes verwandelt!

Also, mir macht sowas total Freude und lässt meine Regenbogenquelle ziemlich funkeln :-).

 

Ich wünsche Dir nun ebenfalls viel Freude beim Entdecken, was Deine Regenbogenquelle fühlbar funkeln lässt!

 

Herzlich,

 

Elke Ulrike