Die Liebevolle Pause - Karten (3): Vertrauen annehmen

 

Das Set der Liebevolle Pause -Karten habe ich mit viel Liebe selbst entworfen und gestaltet - auch die Fotografien sind von mir.

 

In dieser Reihe in meinem Blog stelle ich Dir einzelne Hauptdarsteller des Kartensets persönlich vor: Die Karten und ihre wunderschönen Begleiter aus der Natur!

 

Zusätzlich erhältst Du Impulse, wie Du die Karten anwenden kannst.

 

Vorab erzähle ich Dir über meine persönlichen Erfahrungen oder Empfindungen zur jeweiligen Qualität der vorgestellten Karte. Vielleicht machst Du ähnliche Erfahrungen oder auch völlig andere damit. Die Karten sind die Wegweiser zu Deiner eigenen, liebevollen Mitte.

 

Heute zeige ich Dir die Liebevolle Pause-Karte mit ihrer Qualität: "Vertrauen annehmen".

 

Ihre Begleiterin aus dem Blütenreich ist hier ein rosarotes "Schmuckkörbchen", auch bekannt als Cosmea (lat. Cosmos bipinnatus).

Vertrauen in vielen Ebenen unseres Lebens

Das Thema Vertrauen ist sehr vielschichtig und spielt im Grunde in so ziemlich allen Ebenen unseres Lebens hinein, finde ich.

 

Oft geht es uns um Personen. "Kann ich der Person X vertrauen?" fragen wir uns. Wir versuchen, die Person einzuschätzen, treffen Verabredungen, machen Verträge und versuchen, die Sache mit dem Vertrauen irgendwie festzuschreiben.

 

So einfach ist das aber gar nicht, oder? Da begegne ich einer Person, von der viele total begeistert sind - aber ich habe ein ungutes Gefühl. Vertraue ich nun dem Urteil der anderen oder meinem Gefühl? Hilft ein geschriebener Vertrag, obwohl ich der Person nicht so recht über den Weg traue? Wie vertrauenswürdig sind die anderen, wie vertrauenswürdig ist mein heutiges Gefühl? Und misstraue ich der Person, weil ich eine gute Intuition habe - oder weil diese überlagert ist von schmerzhaften Erfahrungen in meinem Leben? Und schließlich habe ich, gerade weil ich jemandem sehr vertraute und ihn liebte, eben gerade deswegen schon bestimmte Verträge geschlossen. Weil ich damit zeigen wollte, dass auch diese Person mir vertrauen kann - also ich selbst vertrauens-würdig bin.

 

Jeder hat andere Werte, Erfahrungen, Verletzungen, Erlebnisse  in seinem Leben gesammelt und greift dann in Situationen, wo es darum geht, jemandem zu vertrauen, auf dieses Sammelsurium bewusst oder unbewusst zu. 

 

Ich möchte daher gar nicht so weit ausschweifen, in diesem Artikel, weil ich glaube, dass ich darüber seitenweise schreiben könnte und es doch letztlich bei jedem einzelnen selbst liegt, was für ihn/sie erfüllt sein muss, damit er/sie vertrauen kann.

 

Wenn ich all die Krimis, Actionfilme und Nachrichten so sehe, wird in unserer Welt auch immer mehr Misstrauen geschürt, als Vertrauen aufgebaut, finde ich. Oder dienen uns diese Dinge, um unseren Level von "Vertrauen" irgendwie besser einschätzen zu können? Ich weiß nicht so recht: Meiner Erfahrung nach erschwert mir ein Schwall geschürter Ängste erst mal schön den Kontakt zu meiner vertrauensvollen Instanz in meiner Mitte. Aber jeder lernt auf seine Weise.

Vertrauen ist meist individuell und subjektiv

Die Dinge sind außerdem nicht, was sie zu sein scheinen - der Satz ist Dir sicher längst bekannt und bestimmt hast Du schon Deine Erfahrungen damit gemacht.

 

Ob ich einer Person vertrauen kann, erfahre ich vielleicht erst, wenn ich länger mit ihr zu tun gehabt habe. Einerseits. Andererseits gibt es meine "innere Fühlstimme" - die mich gut leitet und auf die ich mittlerweile - ja, mittlerweile wirklich vertraue. Ich persönlich kann jedenfalls Vertrauen nicht "rational kategorisieren" und auch nicht mit Logik erläutern - für mich hat es sehr viel mit meinem Gefühl und meiner Wahrnehmung zu tun und ist daher sehr individuell und subjektiv und als solches keinem starren Raster unterlegen. 

 

Hast Du schon einmal erlebt, dass Du hin- und her gerissen warst wegen einer anstehenden, wichtigen Entscheidung?

Eine Entscheidung, die Schmerzen verursacht (bei Dir, bei anderen), die aber so wichtig ist, dass Du sie treffen musst?

Bei der Du Angst hast, dass Du Dich falsch entscheiden könntest - und vor den Folgen. Trotzdem muss sie getroffen werden.

 

In solchen Krisensituationen bekam ich das erste Mal "fühlenden Kontakt" zu meiner inneren Quelle - ich nenne es heute meine "innere Fühlstimme". Es ist im Grunde immer der zentrale Punkt - daher tauchen ähnliche Erzählungen von mir auch bei anderen Liebevolle Pause - Karten auf.

 

Ich habe mich wochenlang herumgeschlagen mit Für oder Wider zur Situation/Entscheidung, war meist schon mental und emotional fix und fertig und hatte auch an Gewicht verloren - und irgendwann war auf einmal ein Punkt erreicht, in dem ich das tiefe innere Gefühl hatte: DAS ist jetzt der nächste Schritt! Das ist jetzt angemessen!

 

Kennst Du das auch? In dem Moment treten alle Ängste und Sorgen einen großen Schritt zurück. Sie sind nicht weg, aber ich kann durchatmen und weiß, dass genau dieser Schritt jetzt ansteht. Es ist wie ein Moment der stillen Klarheit: Das ist jetzt die bestmögliche Entscheidung. Sogar mein Verstand ist dann einen Moment still gewesen - und durch diese gefühlte Klarheit wusste ich: Jetzt gehe ich diesen Schritt. 

Kann ich mir selbst - meinem tiefen Gefühl - vertrauen?

Nach einigen solcher Krisensituationen in meinem Leben hatte ich gelernt, diesem tiefen, stillen Gefühl mehr und mehr zu vertrauen:

Es gibt eine Mitte/Quelle/Instanz in mir, die mich liebevoll leitet und die mich stärkt! Es gibt keine "Beweise" dafür, es ist (m)ein Fühlen und jedes Mal, wenn ich an so einer Schwelle stand - hat es mich für mein Leben und meine Situation stets verlässlich und gut geführt. Wenn ich den Mut aufbrachte und die Schritte dann ging.

 

Aus diesem Grund habe ich eines Tages bewusst entschieden, diesem inneren Gefühl immer mehr zu vertrauen.

 

Und das ist für mich das Wichtigste am Thema "Vertrauen". Es geht gar nicht so sehr darum, ob ich nun Person X oder Person Y vertraue - sondern ob ich mir selbst - meinem tiefen Gefühl - vertrauen kann. Und manchmal braucht es eben so einige "Try-and-Error-Phasen", bis wir unseren eigenen inneren Code wieder verstehen lernen, um zu erkennen: Yes, we can :-).

 

Ich spreche übrigens nicht von all den aufgeregten Emotionen, verbunden mit einer mahnenden, manchmal sogar schimpfenden Stimme aus dem Off, die ruft "Bist Du verrückt? Das kannst Du jetzt nicht tun! Wenn Du das machst, passiert X oder Y!Wage es nicht, die Folgen werden übel sein.....!" .

 

Nein, meine innere Führung, der ich vertrauen kann, ist eher "still". Oder mal kurz sehr deutlich - aber irgendwie verpackt in "klare Stille". Eine Stille, die für sich in den lauten Regionen meiner Verstandeswelt deutlich hervortritt. Ohne lange Diskussionen. Es fühlt sich bei mir meist wie eine Öffnung an. Stell Dir vor, Du steckst in einem zu engen Mantel - und jemand knöpft ihn plötzlich auf und Du merkst deutlich, wie Du Dich freier und beweglicher fühlst. 

 

Die Diskussionen hingegen bereitet mir gerne mein Verstand. Und das darf er auch! Sein Job ist mittlerweile, mir Vor- und Nachteile aufzuzeigen und auch Möglichkeiten, wie ich dies oder jenes lösen könnte. 

 

Meine Entscheidung treffe ich dann Hand in Hand mit diesem tiefen, stillen Gefühl. Es mag sein, dass ich vorher länger brauche, um zu atmen, um alle wallenden Gefühle erst mal fließen zu lassen - abfließen zu lassen - um ruhiger zu werden - um dieses Gefühl wieder wahrzunehmen - aber dann ist da der Raum mit (mehr) Klarheit. 

Meine innere Führung, auf die ich vertrauen kann, ist immer da!

Anders kann ich es nicht beschreiben. Meine Worte mögen nur Wegweiser sein. Dein Erleben kann Dir niemand vorgeben. Wenn Du es in ähnlicher Art schon erlebt hast, weißt Du bestimmt, wovon ich spreche. Vielleicht erinnern Dich meine Zeilen auch an eine bestimmte Situation in Deinem Leben, wo Du früher schon eine vergleichbare Erfahrung gemacht hast. Vielleicht kommt nächste Woche so eine Gelegenheit, wo Du auf einmal merkst: Ach! Das hatte sie gemeint!

 

Für mich war es so, dass ich dann bewusst entschieden hatte, mein Vertrauen in dieses "innere Fühlen" zu legen. Es wachsen zu lassen und ja, auch, damit zu üben "mir zu vertrauen".

 

Wie übt man so etwas? In kleinen Situationen im Alltag: Wenn ich mir ein Kleid kaufen möchte - und die Verkäuferin rät mir zu etwas ganz anderem. Wenn ich aufgefordert werde, zur Feier X zu gehen, aber ich spüre einen Widerstand. Welche Gefühle kommen hoch? Entsteht Aufruhr oder ist alles ganz easy? Wenn Aufruhr entsteht, ist meist ein Konflikt da. Wo fühle ich was?

 

Und dann ist es wieder mal Zeit für mich selbst: Indem ich mir Zeit für mich nehme. Meine Emotionen und Gefühle unterscheiden lerne. Sie fühle. Da sein lasse. Eine Stille Zeit - wie meine Liebevolle Pause zum Beispiel. Und den Kontakt zu meinem Inneren erlaube. Mich damit Stück für Stück mehr und besser kennenlern(t)e. Und damit auch das Vertrauen aus meiner Mitte - annehme. Empfange. Erlaube.

 

Ich glaube, das ist eh ein lebenslanger Prozess :-).

 

Meine innere Führung, meine Quelle, auf die ich vertrauen kann, ist übrigens immer da! Für sie muss ich überhaupt nichts üben! Sie ist jederzeit bereit, für mich da zu sein - bereit, wenn ich es bin. Nur ich selbst bin es, die ich mich in Gedanken und im abwechslungsreichen Alltag verlieren kann. Die irgendwann den Kontakt zu mir selbst verloren hatte (als Babys waren wir noch alle super mit unserer Quelle verbunden :-)). 

 

Herausfordernde Situationen gibt es in meinem Leben immer wieder - aber meine "Entscheidungsphasen" in Lebenssituationen sind merklich kürzer geworden, mein Vertrauen in meine Fähigkeit, für mich sorgen zu können, ist deutlich gestiegen und ich plage mich nicht mehr so lange herum, wenn es etwas zu entscheiden gibt. 

 

Dank des Vertrauens, das ich immer wieder von meiner Quelle annehme. Atmen. Vertrauen annehmen.

Die "Liebevolle Pause-Karte": Vertrauen annehmen

Es geht auch bei dieser "Liebevolle Pause"-Karte nicht darum, Vertrauen mental zu definieren - sondern immer nur um Dein inneres Fühlen.

 

Erlaube Dir daher bitte, die Beschreibungen nach Deinen eventuellen ersten "Aha-Effekten" auch wieder loszulassen. 

Es ist auch nicht nötig, während Du damit atmest, die Worte "Vertrauen annehmen" permanent zu wiederholen. 

Öffne Dein Herz für die Botschaft

Nimm einen tiefen Atemzug. Atme weich. 

 

Nimm die Naturschönheit der Karte wahr.

 

Lass die Botschaft der Karte insgesamt auf Dich wirken und öffne Dein Herz dafür.

 

Erlaube Dir, das "Vertrauen annehmen" zu fühlen. 

 

Atme weich.

Atmen, Beobachten und ... Erlauben.

Wenn kritische oder abwertende Stimmen in Dir aufkommen, beobachte die Stimmen nur.

Beobachte die Gefühle in Dir. Bleib bei Dir, so, wie Du einen lieben Freund begleitest, und beobachte.

 

Atme weich und lass alles da sein. Auch das "Annehmen" wünscht sich Dein Erlauben.

Ein inneres Vertrauen? Ein äußeres Vertrauen? Deine Gefühle, die Dich bewegen, wenn Du Dich dem Vertrauen fühlend näherst.

 

Vertrauen annehmen.

Atme und fühle. 

 

...und schau mal, wie es Dir damit geht, Dir zu erlauben, Vertrauen von Deiner Quelle anzunehmen. 

 

Lass Dich im Alltag liebevoll begleiten

Wenn es Dir gut tut, nimm die Karte mit in Deinen Alltag und stelle sie an einen Platz, wo Du sie gut siehst. 

So kann sie Dich in Deinem Alltag liebevoll begleiten. Und Du kannst Dich immer mal wieder mit einem Atemzug mit

ihr verbinden - und erlauben...

 

Die "Liebevolle Pause"-Karten sind ein 134-teiliges Kartenset, das ich entworfen und auch mit den Fotografien selbst gestaltet habe.

Wenn Du magst, kannst Du HIER mehr darüber erfahren.

 

Herzlich,

 

Elke Ulrike