Verdacht auf Kommunikationsprobleme mit der Seele? Die eigene "Enterprise-Crew" kann helfen!

Auf meiner Über mich - Seite habe ich zum Schluss den Satz stehen: "Wir sind überall umgeben von Inspiration - sie wartet geduldig, bis wir annehmen und erlauben". Tatsächlich kann alles der Inspiration dienen. Heute ein Apfel, morgen ein Buch und übermorgen ein Satz, den jemand im Bus sagt. Man spürt es, wenn ein kleiner oder großer Funke überspringt und etwas in Bewegung kommt. Ich finde das immer wunderschön, wenn es geschieht - ob nun in kleinen oder großen Momenten. 

 

Inspirierend erlebe ich auch sehr oft Folgen von Star Trek, Enterprise und Co. Eine bestimmte Folge von Star Trek inspirierte mich zu diesem Blogartikel: Eine Walsonde fliegt auf die Erde zu und ihre Signale verursachen auf der Erde Chaos, ja, scheinen sie regelrecht durchzurütteln. Die Ursache?  Wie sich herausstellt, ein kräftiges Kommunikationsproblem....

 

Mir fielen unser Körper, Geist und unsere Seele ein und dass es in unserem Leben auch manchmal Chaos gibt. Und Kommunikationsprobleme als Ursache. Wenn Du Dich jetzt frägst: "Was soll Star Trek mit meinem Körper und meiner Seele zu tun haben?", dann bleib neugierig und lies weiter! Der Sinn von Inspiration ist ja, dass oft auf die eine oder andere Weise etwas Neues geformt wird - und ich forme hier eine Star Trek - Geschichte mit eigenen Worten etwas um. Viel Spaß dabei!

Wenn man älter wird, kommen (immer) Krankheiten... (?)

Vor einiger Zeit hatte ich eine Unterhaltung mit jemandem, der selbständig ist und seit längerem unter „zu vielen Terminen“ litt. Einerseits, sei es schön, dass einem vertraut wird und die Leute einen brauchen, sagte die Person, aber es sind auch so viele Stammkunden dabei und es ist ja im Gesundheitsbereich, und wenn ich etwas verkürzen wollte, müsste ich so viele langjährige Kunden rauswerfen. Ich hatte den Eindruck, dass da auch noch viel „Verantwortung für andere tragen" im Spiel war (und da kann ich aufgrund einiger persönlicher Erfahrungen einiges mitfühlen).  Da kam dann dazu, dass im Winter einige Erkrankungen auftraten, aber mein Gesprächspartner so schnell wie möglich wieder arbeiten ging, weil die Termine sich sonst später alle stauten etc.  Und dann kam die Aussage "und wenn man älter wird, geht das ja auch nicht mehr so, weil man eben öfter krank ist".

 

Mich beschäftigte das Gespräch danach noch, weil ich mich fragte: "Hat eine Krankheit wirklich immer grundsätzlich mit dem Alter zu tun?" Könnte es nicht auch sein, dass sich etwas im Menschen damit Gehör verschafft, weil etwas in der Ganzheit "Körper-Geist-Seele" zu kurz kommt? Insofern wären es eher die Folgen von Kommunikationsproblemen. Sowas wie die kleinen oder auch großen Missverständnisse, die wir ja auch immer wieder in unseren alltäglichen, zwischenmenschlichen Beziehungen erleben. 

 

Kommunikationsprobleme mit der Seele? - Die Enterprise-Crew kann helfen!

Als ich am nächsten Tag in der Natur unterwegs war, um mir Gutes zu tun, kam mir das Gespräch nochmal in Erinnerung und diesmal fiel mir dazu eine ganz bestimmte Star Trek-Folge ein. Eine Story, die -kombiniert mit humorvollen Szenen- sehr viel mit Kommunikation, Einfühlungsvermögen und Vertrauen zu tun hat. Mit einem großen Kommunikationsproblem als Kern herum erzählt! Das hat mich zu diesem Vergleich mit unserer Ganzheit "Körper-Geist-Seele" inspiriert.

 

Ich habe schon alle möglichen Science-Fiction Filme geguckt. Manche sind nach meinem Geschmack nur „Metzelfilme“ (Crew zieht los und nur einer überlebt) – die habe ich, wann immer möglich, weggelassen – aber es gibt auch sehr viele mit starkem Tiefgang und berührenden Botschaften. Enterprise, Star Trek und auch die Voyager sehe ich auch die letzten Jahre immer wieder gerne und es gibt fast jedes Mal wieder neue, spannende Facetten in den Geschichten. Ich wollte schon länger im Blog darüber berichten, wenn mich daraus Momente fasziniert oder berührt haben und so beginne ich heute mit meiner ersten, durch Star Trek inspirierten Geschichte: 

 

Verdacht auf Kommunikationsprobleme mit der Seele? Die eigene "Enterprise-Crew" kann helfen!

 

Weißt Du, was ich besonders spannend finde? Der Artikel war komplett fertig, bis auf ein paar Korrekturen. Da kam ich auf die Idee, nachzusehen, was "Enterprise" eigentlich übersetzt heißt. Das habe ich wohl noch nie nachgefragt. Heute kam der Impuls dazu!

 

Und einige möglichen Übersetzung(en) lauten: "Unternehmen, Unternehmungslust, Inititative".

 

Das, so bitte ich Dich, behalte während des Lesens meines Artikels  für Dich mit im Sinn, ok? 

Kurzfassung der Folge "Star Trek IV, Zurück in die Gegenwart"

Für die Blogleser, die die StarTrek Filme nicht kennen, hier eine Kurzfassung der Folge, auf die ich mich in meiner nachfolgenden Erzählung beziehe. (Im Artikel schreibe ich dann die Sätze, die den Fortgang der Geschichte erzählen, auch in blau).

   

In "Star Trek IV, Zurück in die Gegenwart" kommt eine riesige Sonde aus dem All auf die Erde zu. (Die Sonde guckt unförmig und uralt aus. Ich finde ja, ein wenig wie ein Unterseeboot aus dem Jahr 1850, falls es da schon sowas gegeben hätte ;-)). 

  

Das riesige Teil sendet Signale aus, die auf der Erde die Meere zum Verdampfen und damit sehr in Wallung bringen. Sie hört nicht auf zu senden und so steigern sich die Wallungen zu ausgewachsenen Stürmen. Die Elektronik fällt durch die Stürme mehr und mehr aus und es zeichnet sich ab, dass die Erde kräftig Gefahr läuft, zerstört zu werden.

 

Die Crew - diesmal zwar nicht mit der Enterprise unterwegs, sondern mit einem älteren Schiff der Klingonen (= Galaxie-Mitbewohner von einem anderen Planeten)-, finden heraus, dass es Signale sind, die speziell „auf die Meere“ gerichtet sind. Sie finden heraus, dass es –lauscht man den Signalen unter Wasser- Walgesänge sind!

  

Die besondere Erkenntnis: Die Sonde stellt offensichtlich eine Frage und wartet auf Antwort! 

 

Das große Problem: Die Buckelwale leben zu der Zeit (23. Jahrhundert) nicht mehr auf der Erde. Also reist das Raumschiff (die unvermeidlichen Hürden und Aufregungen lasse ich jetzt weg) mittels Zeitsprung in die Vergangenheit und findet just in Kalifornien (Drehort: Monterey Bay Aquarium) das letzte Paar lebender Wale. Sie heißen übrigens George und Gracie und letztere wird auch noch Mama!

 

Köstlich die Szenen übrigens, wie sich die Crew im Alltag der 1980er Jahre versucht, zurechtzufinden und möglichst nicht aufzufallen. Was aufgrund ihrer Besonderheiten nämlich nur zeitweilig klappt.  Eine Wal-Wissenschaftlerin, die die Wale im Aquarium betreut, kommt durch ihre Einfühlsamkeit der Crew auf die Spur. Sie ist schließlich über die Idee, den Walen eine neue Heimat in der Zukunft zu bieten, wo niemand mehr sie jagen würde, hingerissen und hilft mit. Sie fliegt dann auch mit in die Zukunft. 

 

 

-Soweit der Film in Zusammenfassung. Wie es ausgeht, erzähle ich Dir noch ganz kurz im weiteren Verlauf des Artikels-

Wenn es in unserem Leben beginnt, zu wallen

Da kam mir also in den Sinn, dass das eine wunderbare Metapher zu unserem Leben sein könnte: Stellen wir uns einfach mal vor, die Sonde wäre unsere göttliche Seele, unser wahres Wesen. Und sie sendet FRAGEN an uns, unermüdlich, immer wieder: „Bist Du bereit? Erkennst Du Dich? Bist du bereit, Dein Herz zu öffnen?“ – so in etwa. 

 

In unserem alltäglichen Leben beginnt es aufgrund der Frequenz der Fragen zu "wallen". Mal leicht und sanft, mal kräftiger – in unseren gesundheitlichen, zwischenmenschlichen oder beruflichen Themen - und ab und an kann es auch mal ein kräftiger „Auf-Weck-Rumms“ sein. (Bei mir war es ein heftiger "Auf-Weck-Rumms" - danach spürte ich sehr oft tiefe Sehnsucht, Sehnen, Suchen, Unruhe: Ich war auf der Suche mit der Frage „Weshalb bin ich hier und was ist die Sehnsucht meiner Seele? Was ist die Bestimmung meiner Seele?“. Spirituelle Fragen also.) Irgendwo habe ich auch mal gelesen,  das könnte alles auch ganz anders sein und geht heutzutage, wegen insgesamt höherer Schwingung auf der Erde, oft viel schneller und auch einfacher.

 

Irgendwann erkennen wir, dass Aufmerksamkeit und Achtsamkeit uns selbst gegenüber eine gute Idee ist. Da ist so viel Lärm um uns herum und in uns selbst, dass wir nämlich die sanft gestellte Frage oft erst einmal gar nicht „hören“. Wir sehen nur die Auswirkungen, die Wellen, in unserem Leben und die machen uns manchmal erst mal richtig Angst. Wir wissen nicht, was passiert.

 

Wie im Film: Die Menschen auf der Erde, die nicht wussten, weshalb all diese Stürme kamen und weshalb dieses „Ding“, diese Sonde auf die Erde zu fliegt und sie immer wieder beschallt.  

Der Wunsch unserer Seele: Unser wahres Herz zu öffnen

Oder aber, wir „hören“ sie tatsächlich, die Frage unserer Seele, aber ein Teil von uns versteht sie nur nicht. 

 

Die Crew vom Raumschiff Enterprise hat selbst ja auch nicht gewusst, was genau gefragt wurde. Immerhin aber hat sie herausgefunden , in welcher Sprache kommuniziert wird: In der Sprache von Buckelwalen, also „in WAL“.

 

Das Meer -unser Leben, unser Körper– kommt also in (eine andere) Schwingung. Unsere göttliche Seele sendet unermüdlich. Immer: In bedingungsloser Liebe, vollkommener Akzeptanz und sanft. Aber mit dem Wunsch nach stetigem Ausdruck und Erfahrung.

 

Je länger nun keine Antwort von uns kommt, je mehr wir uns -unangenehm berührt und in Emotionen verstrickt- um Ablenkung und Wegsehen und „Am-Alten-Festhalten“ bemühen, desto mehr kann „unser Meer“ vielleicht in Wallung geraten. 

 

Stell Dir vor, die tiefe Intension, der Wunsch der Sonde –unserer göttlichen Seele- ist dabei nur, uns aufzufordern, uns unserem „Inneren“ zuzuwenden: Unserem „wahren Herzen“ und unseren wahren Gefühlen. Authentisch zu werden und zu lernen, uns wahrhaft selbst zu lieben.

Antworten aus dem Herzen

Captain Kirk und Team konnten die „Sprache“, die gesprochen werden möchte, also identifizieren, damit zur Lösung beitragen und – ja klar, die Erde retten. 

 

Wir sind in unserem Alltag tatsächlich auch umgeben von liebevollen „Enterprise-Teams“, die uns dabei behilflich sein können, wenn es darum geht, die Frage als „Frage“ zu identifizieren und die gewünschte „Sprache“ zu erkennen.  Das können zunächst mal Teams im Außen sein: Menschen, die uns begleiten und uns unterstützen, die Signale unserer Seele zu erkennen und die Wahrheit aus unserem eigenen Herzen zu verstehen.

 

Die Verantwortung, wie wir damit umgehen und was wir für uns umsetzen, ist trotzdem immer unsere eigene.

 

Im Film blieb nur eine Lösung: Ein Wal-Paar musste eine echte, authentische Antwort geben. Da half kein Trick mit alten Aufzeichnungen von Walgesängen, weil die Menschen die Walsprache nicht sprachen und so auch keine passende Antwort „basteln“ konnten. 

 

Das übertrage ich mal wieder auf meine Erzählung: Die Frage ist auf unsere tiefen Herzschichten gerichtet und von dort erfolgt auch die Antwort – selbst wenn der Verstand zunächst mal nur „Bahnhof“ versteht oder sogar von Hirngespinsten spricht.

 

Mit der Zeit wird er aber die Auswirkungen von wahren Herzens-Entscheidungen erleben und dann bald „nach-lernen“, wie wertvoll und effizient und lebens-perfekt das in Wirklichkeit ist und sie dann immer öfter ganz praktisch unterstützen. 

Die Sprache unserer Seele: SeelenFreude

Die Menschen im Film haben sich letztlich zunächst mal auf die Enterprise –Crew verlassen und ihnen vollkommen vertraut. Nun ja, sicherlich mangels anderer Alternativen. Sie waren nämlich schon ziemlich in Panik. Eine zeitlang war auch die Kommunikation zur Crew völlig abgebrochen. Sie mussten darauf vertrauen, dass die Crew auch in dieser Zeit der Kommunikationspause für sie arbeitet und sie unterstützen würde. Es blieb nur noch die Möglichkeit: Zu vertrauen.

 

Wir haben auch in unserem Inneren so etwas wie eine"eigene Enterprise-Crew"! Wir haben es nur vergessen! Sie steht -übrigens ursprünglich in unserem eigenen Auftrag- jederzeit bereit, loszuziehen und uns durch unsere Abenteuer zu begleiten. Ob wir uns nun dessen schon bewusst sind, oder noch nicht. 

 

Wir können lernen, den Kontakt in die eigene Innenwelt zu pflegen und die "Sprache der Seele" zu erkennen. Vielleicht erfassen wir nicht immer alles - aber das Wesentliche kommt durch, wenn die Verbindung erkannt ist. Der Kontakt ist geöffnet. Und dann beginnt das Vertrauen zu wachsen. Bei mir waren es einige Krisen, die mir halfen, die Verbindung zu erkennen und zu fühlen. 

 

Für mich ist die "Sprache" meiner Seele eine "in Stille gebettete Stimme in meinem Inneren", die mich ermutigt, mir beisteht und auch mal anschiebt. Sie ist nie schimpfend oder zeternd, sondern immer konstruktiv. Es ist keine "klare, sprechende Stimme", es ist eher eine "gefühlte Wahrnehmung" bei mir. Ich spreche auch gerne von meiner "Liebevolle Fühl-Stimme" oder meiner SeelenFreude.

Folgen wir der Wahrheit unseres Herzens?

Das Finale des Films lässt sich im Zeitraffer etwa so beschreiben: Wieder das Tönen der Sonde - noch mehr Getöse und Panik auf der Erde- weiter aufregende Lösungsversuche – der noch aufregendere Rücksprung der Raumschiffbesatzung in die Zukunft zusammen mit dem Wal-Paar in einem riesen Wassertank, und dasalles im ächzenden, alten Klingonen-Raumschiff – die Wale in die Freiheit entlassen.

 

Die Sonde ruft abermals – die Wale antworten (Yeah!!!!) – Entspannung und Regeneration und Freude rundum und allerseits! Die Sonde dreht ab und zieht von dannen.

 

Ich glaube, die Frage, die unsere wahre, göttliche Seele an unser „Wachbewusstsein“ sendet (das einfach noch schläft und geweckt werden wollte), wird unermüdlich und geduldig immer wieder und immer wieder gestellt. Und jedes Mal, wenn wir unserem Herzen folgen und somit eine „JA-Antwort“ von innen aussenden – dreht „die Sonde“ die Intensität wieder etwas zurück.  Und so wächst das Vertrauen in unsere eigene, innere Führung.

 

Die gute Nachricht ist: Da wir Teil unserer Seele sind (der Mensch, der in die Erfahrung dieses Lebens eingetaucht ist), dreht unsere göttliche Seele niemals ab, wie die Sonde im Film. Sie ist immer für uns da, in uns und mit uns. Und ob wir unsere Herzen für uns und unsere Seele öffnen, ist das freie Wahlrecht jedes Menschen. 

 

Für meine Geschichte, die ich hier ganz eigen ausschmücke, würde die Sonde fürs Happy End dann bei einer bestimmten „JA-Sättigung“ (also wenn die Antworten nur noch aus dem Herzen kommen, der Mensch nur noch seiner Herzenswahrheit folgt), sanft eintauchen in die Erde und sich öffnen und ihren Inhalt mit der Erde verschmelzen. In dem Moment wäre dann allen glasklar, dass der Inhalt schon immer Teil der Erde gewesen war und nur nach Hause gekommen ist, weil die Erde bereit nun bereit war, die Frage und die Weisheit der Antworten zu empfangen und an-zu-erkennen.

 

♥Alles klar ;-)?♥

 

In diesem Sinne: 

„Lebe lang und in Frieden“  (Gruß der Vulkanier) ;-) 

  

Herzlich♥,

 

Elke Ulrike

 

PS:

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