Veränderungen: Freiheit für meinen SeelenFreude-Blog!

Es war Zeit für ein paar Veränderungen im meinem Blog. Kleine, feine, aber konstante. Zu erkennen, dass es besser für mich ist, vom Entweder-Oder-Modus in eine Haltung des Sowohl-als-auch zu kommen, war wichtig. Und am Ende -das ein Anfang ist- rufe ich Dir zu: "Weg mit dem Datum: Freiheit für meinen SeelenFreude-Blog!"

 

 

 

"Entweder-Oder" oder....

"Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung" überlieferte uns Heraklit. Veränderungen erleben wir im Körper, in der Natur und in der ganzen Welt. Und Veränderungen habe ich für meinen Blog beschlossen. Kleine, feine, und in sich vollständige. Es hat allerdings gedauert, bis es herangereift war und bis ich erkennen konnte, wo es "in mir hakt". Eigentlich war nur ein kleiner Shift nötig: Ein Von....zu. Aber erst mal der Reihe nach.

 

Im Jahr 2019 schon habe ich beschlossen, Blogartikel nur etwa alle 2 Monate zu schreiben. Wenn ich eine Idee habe, dann kann es vom Entwurf bis zum fertigen Artikel schon 6-8 Stunden sein, die ich dafür investiere. Weil es dann auch sprudelt und sprudelt und es mir leichter fällt, einfach alles aufzuschreiben und dann lieber wieder zu kürzen.(Statt anders herum: Von vorneherein zu versuchen, mich kurz zu fassen).  

 

Das führt aber oft dazu, dass ich eben weniger Freiraum zum Malen habe, das mir so sehr wichtig ist - fast noch wichtiger, als schreiben - und so kam es, dass ich im bewegenden Jahr 2020 spürte, dass meine Freude am Blogschreiben zögerlicher wurde. Oder besser gesagt, dass ich zwar gerne schreiben wollte, aber oft gar nicht anfing, weil ich aus verschiedenen Gründen glaubte, nicht genug Zeit für so einen langen Artikel aufzubringen. 

 

Mittlerweile habe ich endlich begriffen, dass es damit zusammenhing, weil ich mal wieder viel im Entweder-Oder-Modus festhing. Der ist per se nicht verkehrt, weil er hilft, schnelle Entscheidungen zu treffen. Andererseits engt er auch meinen Spielraum ein, wenn ich ausschließlich darin unterwegs bin oder gar vergesse, dass ich mich darin befinde.

 

So habe ich mich also gerne in einigen Entweder-Oder-Varianten verheddert:

 

Über Qualität:

"entweder einen ausführlichen Blogartikel" oder "gar keinen schreiben".

 

Über die Art meines Ausdrucks an sich:

"entweder ein Bild malen" oder "einen Blogartikel schreiben".

 

Über die Freiräume:

"entweder Hausarbeit" oder "Website (Blog, Malen, Kreieren)"

 

Über die Länge eines Artikels:

"---?---" Nein, hier gab es bisher kein Entweder-Oder :-).

 

Wie bereits erwähnt: Wenn ich bisher eine Idee zu einem Blogartikel hatte, dann konnte ich davon ausgehen, dass ich ihn kaum unter 6 Stunden fertig hatte. Der wurde immer: Lang.

 

Parallel schreibe ich hingegen schon seit Jahren kurze Facebook-Artikel. Kleine Erzählungen, wie ich Kontakt mit Naturschönheiten oder Naturweisheit hatte oder was ich erfahren oder erkannt habe, während ich meine regenbogenfarbigen Bilder male. Hier habe ich es relativ leicht hinbekommen: Kurz zu schreiben! Über die Zeit sind einige erfrischende, nachdenklich stimmende oder berührende kurze Geschichten und Impulse entstanden.


Das gleiche gilt für meine Newslettertexte, die ich über zwei Jahre versandt habe. Auch sie wurden meist länger als zehn Zeilen und waren in sich oft schon wieder eigene Kurzgeschichten. 

Mit "Sowohl-als-auch" zu mehr Möglichkeiten und Freiheiten

Vor einigen Wochen hatte ich dann die Erkenntnis:

 

Was soll denn eigentlich immer dieses Entweder-Oder? Das schränkt mich doch total ein! Ab sofort wechsele ich zu: Sowohl-als-auch!

 

Was bedeutet: Blogartikel können bei mir ab sofort sowohl sehr lange ausfallen als auch sehr kurz. Oder irgendwo dazwischen!

 

Der Inhalt mag ein kleiner Teil oder ein großer Teil sein, aber immer in sich vollständig! Das ist wieder mein "Schwarzwälder-Kirsch-Torten-Effekt", den ich in meinem Blogartikel "Funkelnde Regenbogen-Momente im Alltag, die mich nähren und stärken" mit Dir teile. 

 

Nun habe ich mich gleich hingesetzt und begonnen, die ersten Kurzgeschichten zu formen. Und was soll ich Dir sagen: Schwupps, war sie wieder da, die Freude am Schreiben:

 

Weil ich mit Sowohl-als-auch zu mehr Möglichkeiten und Freiheiten komme.

 

Und, ganz nebenbei, während ich das hier für Dich aufzeichne, ist ein "langer" Artikel auch wieder entstanden. Auch freudvoll :-).

Mein Blog wächst und verändert sich

Schon länger hatte ich mir gedacht, dass es doch schade ist, dass all diejenigen, die mir nicht auf Facebook folgen, meine kurzen Geschichten gar nicht zu lesen bekommen. Oder die Impulse, die ich via Newsletter verteilte, sonst nirgends zu lesen wären. 

 

Ob es diejenigen, die mir auf Facebook folgen, überhaupt regelmäßig zu sehen bekommen, ist mir auch noch völlig schleierhaft.

 

Kürzlich habe ich selbst erst bemerkt, dass es mir die Facebook-Blog-Einträge, die eine liebe Bekannte von mir schreibt (und die ich wahnsinnig gerne lese!) gar nicht regelmäßig anzeigt, obwohl ich ihre Seite abonniert habe. Andererseits bekomme ich so viele andere unnötige Benachrichtigungen, von denen ich dachte, ich hätte sie abgeschaltet.

 

Jetzt, wo ich es weiß, sehe ich einfach gezielt bei ihr nach. Ist mir eh lieber. Ich weiß nicht, wie es Dir geht, aber ich fühle mich von zu vielen Benachrichtigungen und Newslettern mittlerweile schnell "bedrängt", als ob ich etwas erledigen müsste. Mich kann das ziemlich stressen, wenn ich es nicht eindämme und gut sortiere, was genau ich wirklich haben möchte.

  

Mein Fazit also: Mit meiner eigenen Erlaubnis zum Sowohl-als-auch arbeite ich diese bisherigen Kurzgeschichten aus Facebook und dem bisherigen Newsletter nun nach und nach in meinen Blog ein. So gehen sie nicht unter und jeder, der hier vorbeikommt, kann sich darüber freuen, wann er mag und solange er mag. 

 

Mein Blog hingegen wächst und verändert sich damit. Klein, fein und konstant. 

Weg mit dem Datum: Freiheit für meinen SeelenFreude-Blog!

Eine weitere Entscheidung habe ich getroffen! Vielleicht hast Du es schon bemerkt?

 

Das Datum meiner Blogartikel habe ich nun ausgeblendet. 

 

Es ist ja nicht so, als ob ich Nachrichten oder Reportagen zu bestimmten, datumsgebundenen Vorkommnissen verfasse. Meine Geschichten sind doch an sich zeitlos, immerwährend und bestenfalls noch den Jahreszeiten zuzuordnen, wenn ich meine Begegnungen mit Naturweisheiten beschreibe. Das Datum hingegen spielt doch nicht wirklich eine Rolle, oder?

 

Und ganz ehrlich: Es erleichtert mich! Es fühlt sich gleichzeitig noch komisch an, weil "die meisten Blogs doch ein Datum haben!!?" - UND gleichzeitig fühlt es sich befreit an.

  

Für Dich hoffentlich auch! So brauchst Du nicht zu glauben, Du würdest einen "alten" Artikel lesen oder müsstest eine bestimmte Reihenfolge einhalten.

 

Folge einfach Deinem Herzens-Gefühl, lass Dich von Deiner Seele leiten, welche Geschichte heute stimmig ist für Dich. Oder welche Dir heute Spaß macht, was Dich interessiert. Punktum.

 

Und das ist jetzt der Punkt, an dem ich Dir zurufe: "Weg mit dem Datum: Freiheit für meinen SeelenFreude-Blog!"

Übrigens: Meine kürzesten Geschichten stehen auf jeder "Liebevolle Pause"-Karte: Ein Schlüsselwort mit einem Erlaubniswort.

Und auch hier ist die Verbindung zur SeelenFreude -Deiner und meiner- inclusive.

 

Herzlich♥,

Elke Ulrike