Mit innerer Sanftheit durch den Herbst

 

Hallo, Herbst! Genauso, wie die Wetterlage außen wechselt, kann sie auch innerlich kräftig schwanken, bevor unsere inneren, alten Blätter abfallen. Ich finde ja, es gibt ein Balsam dafür, an das ich aber in diesen speziellen Momenten oft zu spät denke....

 

 

Ein paar Tage strahlender Sonnenschein, aber kalte Temperaturen. Es folgen mildere Temperaturen, dafür mit Regen, Wolken und sogar Stürmen. Die Blätter färben sich von grün zu goldgelb und rot, bevor sie braun werden und abfallen. Und die eigene Kleidung ist heute zu warm und morgen zu kalt ausgewählt. Es ist Herbst! Umstellungszeit in der  Natur und unserem Natur-Körper! (Obwohl, wann ist eigentlich im Leben nicht Umstellungszeit ;-)?)

 

Genau so, wie die Wetterlage draußen wechselt, kann sie auch innerlich kräftig schwanken, bevor wir Dinge loslassen, die nicht mehr zu uns passen. Oder bevor sie sich von selbst lösen. Bevor unsere inneren, alten Blätter abfallen....

 

Das kann sich dann in inneren emotionalen Wellen zeigen oder auch in stressigeren, äußeren Situationen abspielen.

 

Ja, es "herbstelt" also auch für Geist und Seele ;-)!

 

Ich finde ja, es gibt ein Balsam dafür: SANFTHEIT.  

Sanft und gütig mit mir selbst sein

Sanft und gütig mit mir selbst sein?

 

Vergesse ich immer wieder und ich kann mich gar nicht oft genug selbst daran erinnern: Eben in diesen Zeiten, wo es innen oder außen stürmt, viele Anforderungen auf mich zukommen und an manchen Tagen einfach vieles nasser und grauer wirkt. Wenn es also gerade durch mich hindurch "herbstelt". 

 

Güte und innere Sanftheit mir selbst gegenüber ist dann IMMER eine gute Option. Nährend, stärkend, tröstlich und die Selbst-Liebe stärkend. Andere haben dann auch etwas davon, weil ich gelassener und klarer werde und so manche Überreaktion dann eher dahinschmilzt, bevor es zu sehr knallt. (Was nicht heißt, dass es nie mehr knallt :-)).

 

Jedenfalls finde ich, dass angewandte, innere Sanftheit ein wahres Balsam für mich ist. Und ich übe da immer noch täglich, gewissermaßen.

 

Magst Du es auch für Dich erlauben und annehmen?

Und wenn es anfangs noch nicht so klappt - wie immer: Die eigene Seele um Hilfe bitten ;-).

Die hilft beim herzlich ersehnten Üben immer gerne. Mit unendlicher Geduld.

 

Herzlich♥,

 

Elke Ulrike

 

PS: im Kartenset der "Liebevolle Pause" -Karten gibt es auch die "Sanftheit": Um sie zu erlauben, annehmen, fließen zu lassen usw.